Reisebericht Helga

Hotel Monica Beach Club ***
Fuerteventura
Costa Calma
 
Zeitraum: 08.01.2004 - 16.01.2004
Anzahl Personen: 2
Reisepreis: Euro 553,-- p.P. all inclusive
Abflughafen: Düsseldorf
Reiseveranstalter: LTUR
Buchung erfolgte über: Internet
 
Lage:
Erstklassig gelegen, direkt am ca. 2 km langen Costa Calma-Hauptstrand.
Selbst von den am weitesten weg gelegenen Zimmern sind es höchstens 150 m Weg zum Strand.
Das Hotelgelände befindet sich in Hanglage, auf den Hauptwegen sind keine Treppen. Für Gäste mit schlechter körperlicher Konstitution kann das "Auf und Ab" eventuell einen Nachteil bedeuten.
 
Ausstattung:
Rezeptionsgebäude mit darunter liegender Aufenthaltshalle und Ausgang zum Haupt-Pool.
Restaurantgebäude gegenüber dem Rezeptionsgebäude mit darunter (im Keller) liegender Bar Turquoise.
Insgesamt 3 Pools, 1 schön angelegter Hauptpool, ein zweiter mit Wasserrutsche (auch sehr schön), ein dritter etwas abseits gelegener sehr kleiner Pool, der eigentlich nur zum "schnell mal abkühlen" geeignet ist. Die beiden großen Pools verfügen jeweils über eine Pool-Bar.
Des weiteren eine direkt am Strand belegene Bar (Bar Africa).

Erster Eindruck:
Super, alles sehr sauber und gepflegt. Schöne, schon ältere Bepflanzung.

Zimmer:
Hier kann ich nur Angaben zu unserem Zimmer machen, andere Zimmer haben wir nicht von innen gesehen. Wir hatten Zimmer 86 in einem direkt neben dem Rezeptionsgebäude liegenden Komplex.
Das Zimmer liegt im Erdgeschoss und hat eine Glas-Schiebetür zur Terrasse. Diese Tür kann von innen festgesetzt werden, so dass man sie nachts einen Spalt offen lassen kann, ohne mit ungebetenem Besuch rechnen zu müssen. Von der Terrasse hat man Aussicht auf das gegenüberliegende Gebäude. Wenn man nach links guckt, hat man so gar noch ein klitzekleines Stück Meerblick. Das Badezimmer schien renoviert zu sein und machte einen guten Eindruck. Toilette, Bidet, Waschbecken und Badewanne mit (neuem, sauberen!) Duschvorhang sowie Fön. Die Betten waren ok, schieben sich aber bei zuviel Bewegung in der Mitte auseinander (sowie in den meisten Hotels). Sitzecke mit (unbequemer) Couch, Tisch und 2 Sesseln. Fernseher mit einigen deutschen, englischen und spanischen Programmen sowie Musikkanal. Genügend Schrankraum mit Kleiderbügeln. Mietsafe, Kosten Euro 16,-- pro Woche oder Euro 2,50 pro Tag.

 

Essen:
Das Essen wird zu allen Mahlzeiten in Buffetform angeboten.
Frühstück: 7.00 bis 10.00 Uhr
Mittagessen: 12.30 bis 14.00 Uhr
Abendessen: 17.30 bis 19.00 Uhr und 19.30 bis 21.00 Uhr
außerdem nachmittags Snacks und Kuchen (siehe Bar's)
 
In der Sommersaison liegen die Essenszeiten (zumindest beim Abendessen) geringfügig anders. Näheres kann ich dazu nicht sagen, da in Hotelpublikationen hierzu widersprüchliche Angaben gemacht wurden.
 
Ein Wechsel von der 1. Schicht zur 2. Schicht des Abendessens oder umgekehrt ist problemlos möglich. Man bekommt gleich beim Einchecken eine Schicht zugeteilt. Wenn einem diese nicht gefällt, geht man am 1. Abend erst mal zur zugeteilten Schicht und spricht mit dem Restaurantleiter ab, dass man zukünftig in der anderen Schicht essen möchte.
Zum Frühstück und Mittagessen hat man freie Tischwahl, zum Abendessen bekommt man einen festen Tisch.
 
Die Qualität und das Angebot an Essen ist hervorragend.
Zum Frühstück gibt es Spiegelei, gebratenen Speck, Würstchen, gekochte Eier, spanische Brötchen (nicht so doll), Weißbrot, manchmal auch eine Art Mischbrot, verschiedene Wurstsorten (3 habe ich eigentlich immer gesehen), mehrere Käsesorten, verschiedene Quarks / Joghurts, Müsli, Obst, Gurke, Tomate, Kaffee, Tee, Milch, Saft und – wer's denn brauchte – auch Sekt.
Zum Mittagessen kann ich nichts schreiben, da wir da nie gewesen sind.
 
Abends gibt es immer ein Gericht, das frisch (im Essensraum) zubereitet bzw. gegrillt wird. Also z.B. Fisch oder Hähnchenbrust o.ä.. Wem das nicht zusagt, der findet jedoch noch genügend andere leckere Gerichte und es ist für jeden Geschmack etwas dabei (z.B. für die Knoblauch-Fans Spaghetti in Knoblauch-Öl, für die Kinder Fischstäbchen mit Pommes, verschiedenartig zubereitete Nudel- Reis- und Fleischgerichte, Würstchen, papas arrugadas (die berühmten Schrumpelkartoffeln) mit mojo (der roten oder grünen scharfen Soße), eine große, immer wieder anders bestückte Salatbar. Einen Abend gab es sogar Unmengen Räucherlachs (nicht so typisch spanisch, aber frisch und lecker). Zum Nachtisch verschiedene Kuchen, Puddings und Eis.
 
Alles in sehr sauberem Zustand, im Essen befand sich nichts, was da nicht reingehörte. Wenn mal jemand am Buffet gekleckert hatte, war innerhalb von kurzer Zeit jemand zur Stelle, der es aufwischte. Das Geschirr war sauber, mir ist es nur einmal passiert, dass ich einen schmutzigen Löffel gegriffen hatte.
Das Geschirr wurde sofort abgeräumt, spätestens dann, wenn man sich auf den Weg zum Buffet machte, um sich eine neue Portion zu holen.
 
Bars:
Es gibt insgesamt 5 Bars.
- Bar Turqois unter dem Restaurantgebäude
- Poolbar am Hauptpool
- Poolbar am Pool mit der Wasserrutsche
- Abendbar am Pool mit der Wasserrutsche
- Bar Africa (Strandbar)

Die Öffnungszeiten der Poolbars und der Strandbar sind in der Wintersaison stark eingeschränkt, was ich als enttäuschend empfunden habe. Die Poolbar am Pool mit der Wasserrutsche hatte gar nicht geöffnet; die Poolbar am Hauptpool und die Strandbar wurden um 18.00 Uhr geschlossen.
Wenn man nach 18.00 Uhr etwas trinken will, bleibt einem nur die Bar Turquois, ein unterirdischer Raum mit schrecklich schlechter Luft und keiner Möglichkeit zum draußen sitzen. Hier finden auch die abendlichen Shows und Spiele statt, zu deren Qualität ich mich aber nicht äußern kann, da wir nicht dran teilgenommen haben. Oder die Abendbar am Pool mit der Wasserrutsche, die zwar vor Charme auch nicht gerade sprüht, aber wo man wenigstens draußen sitzen kann.
 
Die Bars haben bis 1.00 Uhr geöffnet, das all-inclusive Programm ist jedoch offiziell um 23.00 Uhr beendet. Vielfach haben wir jedoch auch noch später was bekommen, was entscheidend davon abhängt, welcher Barkeeper gerade Dienst hat. Desweiteren bewirkt ein Trinkgeld hier auch Wunder.
 
An der Poolbar am Hauptpool gibt es nachmittags bis 15.00 Uhr Snacks, wie Hot Dogs, Brötchen mit Schweinefilet oder Toast Schinken / Käse. Danach gibt es Kuchen. Um ca. 17.00 gibt es dann nochmal belegte Brote, also Weißbrotscheiben mit Wurst, Schinken oder Käse.
An der Strandbar gibt es ab Mittags die gleichen Snacks, aber länger als 15.00 Uhr. Außerdem ebenfalls Kuchen.
 
Personal / Service:
Das Personal (egal ob Restaurant, Bar, Rezeption, Reinigung) ist sehr freundlich und hilfsbereit. Es gibt da zwar den / die eine(n) oder andere(n), der / die mal mit dem verkehrten Bein aufgestanden ist; aber dabei handelt es sich um Einzelfälle.
Reklamationen bezüglich der Zimmer werden schnell erledigt. Nach Ankunft habe ich an der Rezeption 3 Mängel im Zimmer gemeldet, die alle am selben Tag noch behoben wurden.
 
Fazit:
Der Urlaub war für uns ein voller Erfolg (wozu natürlich auch das Superwetter beigetragen hat). Ich kann das Monica Beach nur weiterempfehlen. Es wird den vielen schlechten Kritiken in keiner Form gerecht. Zumindest nicht in der Wintersaison, in der die Anlage nicht voll belegt war.
Super angenehmer Urlaub, für Leute die mal so richtig entspannten Strandurlaub machen wollen.
Preis:  
Preiskategorie: Normal 
Lage: Mitten in der City 
Sauberkeit: Absolut sauber und gepflegt 
Service: ist schnell & zuverlassig 
Architektur und Atmosphäre: gut 
Behindertenfreundlichkeit: mittelmäßig 
Häufigkeit des Besuches: einmal 
Empfehlenswert: ja 

 

Alle Fotos, sowie dieser Bericht © bei Helga
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